Bericht: TNEM – Tiroler Ensemble für Neue Musik

Das Tiroler Ensemble für neue Musik, kurz TENM bot dem ZZM ein äußerst kurzweiliges Programm.

Die vier Mitglieder aus ihren Reihen spielten Solo und im Duo. Hauptsächlich Tiroler Komponisten kamen darin vor. Ning-Ching Zeller-Chen an der Oboe und Stephan Moosmann an der Klarinette harmonierten in beiden Varianten. Solistisch mit klanglicher und rhythmischer Raffinesse und im Duo als eingespieltes Team. Ebenso Elisabeth Zeller an der Harfe mit dem Ensembleleiter Harald Pröckl am Akkordeon. Den Halbkreis der Sonne in „Utsurohi“ von Toshio Hosokawa (das einzige nicht Tiroler Ursprungsstück) konnte man anhand des Notenständer-Halbkreises gut nachvollziehen. Lustig wurde es dann in Manuela Kerers Stück „AmKLOrdeon“. Da ist der Titel das Programm. Auch die Volksmusik kam in Hannes Kerschbaumers „Interpolation 4“ „schwindling landler“ vor. So auch in den „3 Klaren für Klarinette“ in Form des Komponisten Werner Pircher.

Alles in allem ein facettenreiches Programm mit Witz, Volksmusik und trotz allem viel Tonsprache der Neuen Musik.

Bericht: TNEM – Tiroler Ensemble für Neue Musik
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